Der Dirigent


 DSC_vito7929„Vito Cristofaro ist ein hervorragender junger Dirigent, […] verfügt über eine natürliche Autorität und außergewöhnliche Befähigungen.“ (Ks Brigitte Fassbänder). In Catanzaro (Italien) geboren, war der junge italienische Dirigent seit 2010 bis 2014 Kapellmeister am Tiroler Landestheater in Innsbruck tätig, wo er Opern, Operetten und Musicals wie Die verkaufte Braut, Eine Nacht in Venedig, La Fanciulla del West, Idomeneo, Les Miserables, La Wally, Il barbiere di Siviglia, Les pecheurs de perles, La Forza del destino und Don Pasquale dirigierte.

Seit der Spielzeit 2014/15 ist Vito Cristofaro 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektor am Oldenburgischen Staatstheater, wo er sowohl Opern wie Falstaff  (G.Verdi), Der Idiot  (M.Weinberg), La dame blanche  (F.A. Boieldieu) als auch Ballettmusiken und Konzerte dirigiert.

Nach dem Studium im Konzertfach Violine und Klavier am Conservatorio di Musica F. Torrefranca in Vibo Valentia (Abschluss mit Auszeichnung) belegte er einen Dirigierkurs bei Maestro Piero Bellugi in Florenz und nahm Kompositionsunterricht bei Maestro Francesco Antonioni in Rom. Als Geiger erzielte er Engagements bei Orchestern wie Orchestra del Teatro Regio di Parma, Orchestra della Provincia di Catanzaro, Philarmonia Mediterranea, Orchestra del Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto.

Er besuchte verschiedene Klaviermeisterkurse bei Annamaria Pennella, Bruno Canino, OrazioMaione und ist Preisträger zahlreicher Klavier- und Kammermusik-Wettbewerbe.

2004 setzte er sein Dirigierstudium an der Universität für Musik in Wien fort, u. a. bei Leopold Hager, Mark Stringer, Yuji Yuasa, Erwin Ortner und Konrad Leitner (Korrepetition). Das Studium, das er 2009 mit Auszeichnung abschloss, beendete er mit einem Konzert am Podium des Radio-Symphonieorchesters Wien im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

Im Mai 2012 erwies er sich beim „16° International Conducting Malko Competition“ in Kopenhagen, bei dem Lorin Maazel Vorsitzender der Jury war, als einer der besten Kandidaten.

Während seines Studiums war Vito Cristofaro bei zahlreichen Opernproduktionen der Universität als musikalischer Leiter und Dirigent tätig, unter anderem bei Der Wildschutz, Don Pasquale, Alcina, Figaros Hochzeit und La Clemenza di Tito.

Als musikalischer Assistent war er bei verschieden Festivals tätig: „Opern Air Gars„, „50° Festival dei due Mondi“ in Spoleto, „Operklosterneuburg„, wo er Don Giovanni, La fille duregiment und Carmen dirigierte.

Als Gastdirigent arbeitet Vito Cristofaro regelmäßig mit Orchestern wie dem Orchestra della Provincia di Catanzaro, dem Philharmonia Pokarpacka zusammen. Zudem dirigierte er zahlreichen Klangkörper Europas wie Danish National Symphony Orchestra, Tiroler Ensemble fuer Neue Musik, Varna State Opera Orchestra, Sinfonietta Baden und Augsburger Philharmoniker.

In Juni 2016 gab er sein Debüt an der Komischen Oper Berlin, wo er Don Giovanni dirigierte.

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Die Solisten


Maria Erlacher, Sopran  Maria-Erlacher-Sopranistin-Tirol

Die vielseitige österreichische Sopranistin wurde in München geboren und studierte nach einem abgeschlossenen Klavierstudium Sologesang an der Schola Cantorum Basel, an der Musikhochschule München und an der Universtität für Musik und darstellende Kunst in Wien mit Magisterabschluss 2007 plus Lied- und Oratorium bei Frau Edith Mathis. Meisterkurse bei Frau KS Brigitte Fassbaender, KS Elisabeth Schwarzkopf, Emma Kirkby u.a. beeinflussten ihren Werdegang.

Die klare und strahlende Stimme der talentierten Sängerin macht sie zu einer gefragten Solistin auf der Konzert- und Opernbühne.

Ihr Repertoire umfasst die verschiedensten Werke von der Rennaisance bis hin zur modernen Musik. Maria Erlacher ist gern gesehener Gast bei vielen verschiedenen Ensembles und Orchestern, wie Münchner Philharmoniker, Tiroler Sinfonieorchester, Barucco, Ars Antiqua Austria, Neue Münchner Hofkapelle, LÓrfeo Barockorchester u.v.a unter Dirigenten wie Andrea Marcon, Heinz Ferlesch, Edgar Seipenbusch, u.a. in den verschiedensten Festivals und Konzertsälen (Händelfestspiele Halle, Karlsruhe und Göttingen, Sinfonie Bratislava, Sinfonie Hall Osaka/Japan, Musikverein Wein, Herkulessaal München, Festspiele Erl, u.a.).

Die Liebe zur Oper und ihr großes schauspielerisches Talent kann man auch auf der Opernbühne erleben. So sang sie Pamina in Mozarts Zauberflöte in Tirana (Abanien), Euridike in Glucks Orfeo in Bratislava, Fredegunda von Kaiser im Prinzregententheater in München, in Pergolesis Serva Padrona in Wien u.v.a. In der Spielzeit 2013/14/15 war Maria Erlacher als Prinzessin Anna in der Kinderoper am Tiroler Landestheater zu erleben.

Viele CD und Rundfunkaufnahmen runden ihre sängerische Laufbahn ab.

Seit 2011 leitet Maria Erlacher mit großem Engagement auch eine Sologesangsklasse am Tiroler Landeskonservatorium.

Die Sängerin wurde 2016 zusammen mit ihrem Ehemann, dem Altus Markus Forster mit dem Jakob Stainer Preis ausgezeichnet.


Markus Forster, Altus 

Markus Forster sammelte erste Konzerterfahrungen als Chorknabe und Altsolist bei internationalen Konzerttourneen der Wiltener Sängerknaben.

Er studierte am Mozarteum Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Helene Karusso und Walter Moore und absolvierte Meisterkurse bei Kurt Widmer, Burga Schwarzbach und Paul Esswood.

Obgleich sein durch zahlreiche CD-, DVD- und Radioeinspielungen dokumentiertes Repertoire breit gefächert ist, gilt seine Liebe vor allem der Barockmusik.

Markus Forster ist gern gehörter Gast im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Concertgebouw Amsterdam, Kultur- und Kongresszentrum Luzern, Concertgebouw Brügge, Palau de la música Barcelona, Konzerthaus Berlin, Philharmonie Luxembourg, Tonhalle Zürich, Teatro Carlo Felice (Genua) und bei renommierten Festivals wie Händelfestspiele Halle, Händelfestspiele Karlsruhe, Festival van Vlaanderen, Resonanzen Wien, Osterklang Wien, Festwochen der Alten Musik Innsbruck, Mozartwoche Salzburg, Bachfest Leipzig, Styriarte, Kyburgiade, Tage der alten Musik Herne,  Early Music Festival Stockholm, Trigonale, Carinthischer Sommer u.a.

Er arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie St Martin-in-the-Fields, der Wiener Akademie, Camerata Salzburg, Deutsche Händelsolisten, Capriccio Basel, modern times 1800, Barucco, Musica Florea Prag, solamente naturali Bratislava, Clemencic Consort, Ensemble Unicorn, Ars Antiqua Austria, Schola Seconda Pratica, Ensemble La Fontaine, sowie  mit Ivor Bolton, Andrea Marcon, Konrad Junghänel, Martin Haselböck, Laurence Cummings, Paul Goodwin, Howard Arman, Stephen Smith, Andreas Spering, Rudolf Lutz, Jörg-Andreas Bötticher und Heinz Ferlesch u.a.

Er ist fixes Mitglied der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen, in deren Konzertreihe sämtliche Konzerte auch auf DVD erscheinen (u.a. BWV 54, Alt-Solokantate Widerstehe doch der Sünde).

Das weiche Timbre seiner Altstimme macht den Sänger zum gefragten Solisten der großen Oratorien und Passionen von Bach und Händel.

Doch auch auf der Opernbühne ist Markus Forster zu sehen, so bislang beispielsweise in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Glucks Orfeo ed Euridice, Le Cinesi, Händels Agrippina, Athalia, Belshazzar, Tamerlano, Rameaus Platée, Lottis Ascanio, Scarlattis Il trionfo dell’onore oder Brittens Midsummer Night’s  Dream.

Aber auch in der zeitgenössischen Musik ist der Countertenor zu hören, wie etwa September 2013 mit zwei Auftragskompositionen für Counterternor und Orchester von Kurt Estermann und Arturo Fuentes, oder Jänner 2014 am Theater an der Wien in der Oper „King Arthur“ von Helmut Jasbar an der Seite von Karl Markovics.

Markus Forster wurde 2016 gemeinsam mit seiner Frau, der Sopranistin Maria Erlacher, mit dem Jakob-Stainer Preis des Landes Tirol für besondere Verdienste im Bereich der Alten Musik ausgezeichnet.


Frederik Baldus – Bariton  Frederik Baldus_2

Frederik Baldus schloss sein Gesangsstudium 2011 bei Prof. Konrad Jarnot an der Robert-Schumann Hochschule Düsseldorf mit dem Konzertexamen ab, nachdem er bei Prof. Angela Nick an der Musikhochschule Freiburg seine Diplome in Lied und Oratorium sowie Operngesang machte. Er nahm an Meisterkursen bei Inge Borkh, Anna Tomowa-Sintow, Francoise Pollet, Tom Krause und René Jacobs teil und war Finalist beim „Ad honoremMozart“ in Prag. Im Oktober letzten Jahres nahm er an den 9. Internationalen Neue StimmenMasterclasses unter Leitung von Edda Moser, Francisco Araiza und John Norris teil.

Bereits während seines Studiums gastierte er an den Theatern in Luzern, Freiburg, Regensburg und Gelsenkirchen. Zuletzt stand er als Heerrufer unter der Leitung von Gustav Kuhn bei den Tiroler Festspielen Erl auf der Bühne. Im Konzertfach debütierte er schon 2007 im Palacio de Bellas Artes Mexico als Solist in Beethovens 9. Symphonie und erfreut sich seitdem reger Konzerttätigkeit im Sakralen wie im Säkularen. C.Orffs „Carmina Burana“, J.Haydns-„Schöpfung“, J.S.Bachs „Weihnachtsoratorium“,“Johannespassion“, „h-moll Messe“, G. Rossinis „Petite Messe Solennelle“ und J. Brahms-„Ein deutsches Requiem“ stellen nur eine Auswahl seines divergenten Bestandes an Werken da. So war er zuletzt mit den Hamburger Symphonikern als Haushofmeister in Strauss‘ „Capriccio“ unter Jeffrey Tate in der Laieszhallezu hören.

Frederik Baldus ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes und Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Hier war er 2010 als Leporello in Mozarts „Don Giovanni“ zu erleben. Weitere Mozartpartien wie Papageno, Graf Almaviva und Guglielmo gehören ebenso zu seinem vielseitigen Repertoire wie die Partie des Masetto in „Don Giovanni“, mit der er bei den Tiroler Festspielen Erl in der Wintersaison 2012 debütieren wird.

Als Liedsänger arbeitet Frederik Baldus mit Thomas Palm zusammen und wurde vom Internationalen Schumann Verein Düsseldorf wiederholt als Sänger für R.Schumanns„Dichterliebe“ engagiert. Auch spielte er für die Beethoven-Komplett-Edition von Amado „Irische und Schottische Lieder“ von L.v.Beethoven ein.

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Das Orchester


Das Orchester das Tiroler Landesjugendorchester
ist ein vollbesetztes Streichorchester, das bei Bedarf mit Bläsern erweitert werden kann. Ausgewählte junge Streicherinnen zwischen 13 und 26 Jahren werden eingeladen, bei diesem Projekt des Landes Tirol Tiroler Musikschulwerk ­mitzuwirken. Professionelle österreichische Orchestermusiker bereiten die talentierten Nachwuchsmusiker der Tiroler Musikschulen, des Tiroler Landeskonservatoriums und desMozarteums in intensiven Probenphasen für die Konzerte vor. Seit seiner

Gründung im Jahr 2004 konnte das Orchester bereits erfolgreiche Auftritte bei diversenKonzertveranstaltern (Jeunesse, Jazzfestival outreach, Musik im Kloster Einsiedeln, Osterfestival Tirol, Musik der Jugend, Stadt Innsbruck) absolvieren. Das LIO arbeitet mit wechselnden Gastdirigenten. Edgar Seipenbusch, Nick CarthySascha GoetzelLui Chan, Oswald Sallaberger, Francesco Angelico, Vito Cristófaro u.a. dirigierten das LIO in den vergangenen Jahren. Zum

10 jährigen Bestehen des Orchesters gab es erstmals eine Kooperation mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck.

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Der Chor


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10 Jahre Lust an Klang und Qualität – so könnte man die Erfolgsgeschichte des Tiroler Landesjugendchores umreißen, wohl wissend, dass hinter dieser Geschichte intensive Probenarbeit, ausgezeichnete Konzerte und Vernetzungen im In – und Ausland stecken. 
Seit der Gründung 2006  erarbeitet Chorleiter Mag. Oliver Felipe – Armas  mit den Jugendlichen Programme auf höchstem Niveau und kann auf eine Reihe beeindruckender Erfolge verweisen.

  • Silbermedaille bei den 5. World Choir Games
  • „Mozart Requiem“ und „Misa Tango“ mit dem Landesjugendorchester
  • Uraufführung des Pop – Oratoriums „Paulus“ mit dem Steirischen Landesjugendchor
  • Konzertreisen nach Ägypten, Gran Canaria, Schweden, Kroatien
  • „Ausgezeichnete Erfolge“ bei Wertungssingen
  • AGACH Jugendchorfestival in Tirol – „Euregio lebt“
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